Spatenstich Zielführungsstraße
Am 22.07.2026 wurde gemeinsam mit der Firma Zürcher, dem Ingenieurbüro Kappis sowie der Firma Vogel Bau der Spatenstich für den Bau der Zielführungsstraße vollzogen.
Die Idee einer Nord‑Ost‑Umfahrung existiert bereits im Flächennutzungsplan von 1991. Der erste Antrag der Firma Zürcher zur Auskiesung im Gewann Riedmatten wurde bei der Gemeinde am 19.02.1996 vorgelegt. Am 13.11.2000 haben die Gemeinde und die Firma Zürcher einen Vorvertrag geschlossen. Am 21. April 2011 wurde der Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Meißenheim und der Firma Zürcher zur Gewinnung von Sand und Kies abgeschlossen. Ein Teil der Vereinbarung besteht darin, dass die Firma Zürcher vor Inbetriebnahme des Kieswerks den Unterbau einer Zielführungsstraße von dem Kieswerk bis zu der Verbindungsstraße Meißenheim – Ichenheim auf eigene Kosten asphaltfertig herstellt, so dass die Gemeinde auf ihre Kosten die Schwarzdecke aufbringen lassen kann. Mit dem bergrechtlichen Planfeststellungsbeschluss zur Auskiesung im Gewann Riedmatten im Herbst 2025 konnte die Ausführungsplanung starten.
Auf Basis der Vereinbarung mit der Firma Zürcher wurde das Ingenieurbüro Kappis mit der Planung und Ausschreibung beauftragt. Die neue Straße verbindet das Gewerbegebiet Tieflache sowie die Auskiesungsfläche Riedmatten mit der Verbindungsstraße Meißenheim – Ichenheim (L104) und entlastet künftig die innerörtlichen Straßen vom Schwerlastverkehr.
Der Gemeinderat der Gemeinde Meißenheim hat in seiner öffentlichen Sitzung am 8. Juni 2026 den Auftrag für die Arbeiten an Vogel Bau vergeben.
Der Bau hat bereits begonnen und soll bis zum Winter 2026 abgeschlossen sein.
