Spatenstich für Radweg Kürzell-Schutterzell

Am 18. Juni 2026 wurde der Spatenstich für den Radweg zwischen Kürzell und Schutterzell gefeiert. Anwesend waren der Landrat Thorsten Erny, Bürgermeister Tobias Urich (Neuried), Bürgermeister Bodo Lange (Meißenheim) und die Ortsvorsteher Thomas Eble (Schutterzell) und Hugo Wingert (Kürzell). Die Veranstaltung markierte den Beginn eines Projekts, das schon lange in Planung ist.

Die Entwicklung des Radwegs ist Teil einer umfassenden Strategie zur Förderung sicherer und umweltfreundlicher Mobilität in der Region. Bereits 2008 stellten die Gemeinden die ersten Anträge, was das Straßenbauamt Ortenaukreis dazu veranlasste, das Projekt in das Radwegebauprogramm aufzunehmen. Die Fertigstellung der Radwegverbindung über die Autobahn im letzten Jahr war ein bedeutender Schritt, und nun wird der südliche Ausbau vorangetrieben, um die Verbindung zwischen den Gemeinden weiter zu stärken und die Lebensqualität zu erhöhen.

Dank Fördermitteln von Bund und Land werden etwa 90 % der Gesamtkosten gedeckt. Die restlichen Kosten tragen die Gemeinden Meißenheim und Neuried sowie das Landratsamt Ortenaukreis. Die enge Zusammenarbeit der Gemeinden wurde als entscheidend für den Erfolg des Projekts hervorgehoben. Ein besonderer Dank ging an die Bundestagsmitglieder Michael Blos und Dr. Johannes Fechner für ihre Unterstützung bei der Bundesförderung.

Der Rad- und Gehweg wird 1,6 km lang und 2,50 Meter breit sein. Ein Grünstreifen trennt ihn von der Kreisstraße, und eine Querungshilfe wird für zusätzliche Sicherheit sorgen. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 945.000 €, wobei die Fördermittel bis zu 90 % der Kosten abdecken. Die Bauzeit ist auf 4-5 Monate angesetzt. Der Bau soll einen reibungslosen und unfallfreien Verlauf nehmen, wofür der Baufirma Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. alles Gute gewünscht wurde.

Die Fertigstellung des Radwegs ist für Ende dieses Jahres oder Anfang des nächsten Jahres geplant. Er wird eine sichere und komfortable Nutzung für Radfahrer ermöglichen und die Unfallgefahr reduzieren. Das Projekt stellt eine Investition in die Zukunft und den Zusammenhalt der Gemeinden dar. Mit dem neuen Radweg können die Menschen in der Region umweltfreundlicher und sicherer unterwegs sein, was einen positiven Einfluss auf ihre Lebensqualität haben wird.