Gemeinsamer Start der kommunalen Wärmeplanung
Die Riedgemeinden Neuried, Meißenheim und Schwanau haben heute Vormittag gemeinsam mit der badenovaNETZE den offiziellen Startschuss für die kommunale Wärmeplanung gegeben. Mit diesem Auftakt beginnt ein zentraler Prozess, der die zukünftige Wärmeversorgung unserer Region nachhaltig prägen wird. In den kommenden zwölf Monaten werden unsere Gemeinden durch die badenovaNETZE intensiv begleitet.
Dabei entstehen zunächst eine umfassende Bestandsanalyse sowie eine Potenzialanalyse, die aufzeigen, wie unsere aktuelle Wärmeversorgung strukturiert ist und welche lokalen Möglichkeiten für eine klimafreundliche Weiterentwicklung bestehen. Auf dieser Grundlage wird ein langfristiges Zielszenario erarbeitet, das beschreibt, wie eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Wärmeversorgung in unseren Gemeinden künftig aussehen kann. Ergänzend dazu werden einzelne Teilgebiete detailliert betrachtet, um passgenaue Strategien zu entwickeln, und schließlich ein möglicher Maßnahmenplan formuliert, der konkrete Schritte für die Umsetzung aufzeigt.
Die kommunale Wärmeplanung bietet uns die Chance, unsere energetische Zukunft aktiv zu gestalten, regionale Potenziale zu nutzen und die Zusammenarbeit zwischen unseren Gemeinden weiter zu stärken. Besonders wichtig ist uns dabei ein offener und konstruktiver Dialog mit allen Beteiligten – von Bürgerinnen und Bürgern über Fachleute bis hin zu politischen Gremien. Nur gemeinsam können wir die Weichen stellen, um unsere Riedgemeinden zukunftsfähig und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Bildunterschrift:
Achim Rehm (Bauamt Gemeinde Schwanau), Franziska Reiff (Bauamt Gemeinde Meißenheim), Hans-Peter Ziegler (Bauamt Gemeinde Neuried), Marc Krecher (Badenova Netze), Sarah Wilm (Badenova Netze), Bodo Lange (Bürgermeister Gemeinde Meißenheim), Tobias Uhrich (Bürgermeister Gemeinde Neuried), Daniel Cohen (Badenova Netze) und Marco Gutmann (Bürgermeister Gemeinde Schwanau)
Bild: Gemeinde Meißenheim