Antrittsbesuch von Sandra Boser MdL


Am Freitag, 26. Juni, besuchte Sandra Boser, MdL und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag BW, Bürgermeister Bodo Lange in Kürzell. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Hugo Wingert stand ein Austausch über kommunale Anliegen und die Besichtigung des alten Feuerwehrhauses in Kürzell auf dem Programm.

Bürgermeister Lange empfing die Abgeordnete am Rathaus in Kürzell und zeigte ihr zu Beginn des Treffens das in die Jahre gekommene Feuerwehrhaus. Neben erheblichen Platzproblemen entspricht das Gebäude in vielen Bereichen nicht mehr den modernen Anforderungen an den Dienstbetrieb. Die Gemeinde treibt daher die Planungen für moderne Schulungsräume, Umkleiden und normgerechter Stellplätze für den Fuhrpark aktiv voran. Jedoch stellt dies eine erhebliche finanzielle Kraftanstrengung dar, weshalb eine Unterstützung durch das Land von entscheidender Bedeutung ist. Boser unterstrich die Notwendigkeit einer modernen und attraktiven Rettungsinfrastruktur für die Sicherheit vor Ort.

Im weiteren Gespräch informierte Lange über die voranschreitenden Planungen für den Hochwasserrückhalteraum Ichenheim–Meißenheim–Ottenheim (IMO) im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms (IRP). Zur Verhinderung von Grundwasseraufstiegen in tiefer liegenden Ortslagen ist der Bau einer leistungsfähigen Brunnengalerie in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg in Planung.

Weitere Themen waren die geplante Ausstattung des Lärmschutzwalls an der Autobahn mit Photovoltaik sowie der Wunsch des Radwegausbaus nach Schuttern. Boser unterstrich die Bedeutung dieser Verbindung für den Radverkehr und die Verkehrssicherheit in der Region.

Die Abgeordnete bedankte sich für den Austausch, welcher gerade in der aktuellen Situation der Kommunen wichtiger denn je sei. Das Land sei sich den Herausforderungen bewusst. „Die Weitergabe von zwei Drittel des Sondervermögens und die aktuelle Entscheidung zur Konjunkturkomponente sind wichtige Signale. Wir wissen aber auch, dass die Finanzbeziehungen zwischen Bund, Länder und Kommunen neu betrachtet werden müssen“, so Boser abschließend.


📸 Büro Sandra Boser MdL