Antrittsbesuch Dr. Johannes Fechner MdB

Zu aktuellen Meißenheimer und Kürzeller Themen informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner bei seinem Antrittsbesuch bei Bürgermeister Bodo Lange im Meißenheimer Rathaus.

Fechner und Lange wollen sich dafür einsetzen, dass, wie von der Autobahn GmbH zugesagt, der mobile Lärmschutzwall in die derzeit noch bestehende Lücke zwischen den Lärmschutzwällen errichtet wird. „Die Lärmbelästigung ist immer noch hoch, und wir brauchen diesen Lückenschluss“, so Lange. Auf der Ostseite soll eine Solaranlage errichtet werden. Sorgen bereitet auch nach wie vor das von der Stadt Lahr forcierte Güterverkehrsterminal. Grundsätzlich ist man in Meißenheim für die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene und entsprechende Investitionen. Wichtig ist aber, dass die Lärmbelästigung für Kürzell nicht zunimmt.

Die Kommunalfinanzen sind angespannt und Bürgermeister Lange bat Fechner eindringlich, dafür zu sorgen, dass Aufgaben für die Gemeinden nur beschlossen werden, wenn auch deren Finanzierung gesichert ist. Fechner sagte dies zu und verwies als ersten Schritt zur Gemeindeunterstützung darauf, dass Meißenheim aus dem Infrastrukturprogramm über 2,5 Millionen Euro erhält für Investitionen. An Investitionen hat Meißenheim aber auch einiges vor. Als Nächstes steht die Sanierung oder der Neubau der Feuerwehr in Kürzell an.

Ein großes Thema ist auch weiterhin die PFAS-Belastung. Der Gemeinderat hat Gelder im Haushalt bereit gestellt, um im Frühjahr und im Herbst die Wasserbelastung in den Brunnen zu überprüfen.

Fechner sagte ausdrücklich seine Unterstützung für den Lärmschutz und zur Klärung von Fragen der PFAS-Belastung zu und zeigte sich beeindruckt von den vielen Ideen in Meißenheim zur Fortentwicklung von Meißenheim und Kürzell.