Aktueller Stand zur Lärmschutzlücke an der A5 und zur geplanten PV-Anlage

Ende Juni fand auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Johannes Fechner ein Vor-Ort-Termin an der A5 in Kürzell statt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Autobahn GmbH, der Gemeinde Meißenheim sowie weiteren Beteiligten wurden die Themen Lärmschutz und die geplante Photovoltaikanlage auf dem Lärmschutzwall erörtert. 

Im Mittelpunkt stand die seit vielen Jahren bestehende Lärmschutzlücke am südöstlichen Ortsrand von Kürzell. Die Autobahn GmbH bestätigte, dass die rund 250 Meter lange Lücke im Jahr 2027 mit einer mobilen Lärmschutzwand geschlossen werden soll. Die hierfür vorgesehene mobile Anlage ist derzeit noch an einem anderen Autobahnprojekt im Einsatz und soll nach dessen Abschluss nach Kürzell verlegt werden.

Für die Gemeinde ist dies ein wichtiger Schritt, nachdem sie sich gemeinsam mit dem Ortschaftsrat und vielen weiteren Beteiligten über Jahre hinweg für eine Verbesserung des Lärmschutzes eingesetzt hat. Die mobile Lärmschutzwand soll als Übergangslösung dienen, bis im Zuge des späteren Ausbaus der A5 eine dauerhafte Lösung umgesetzt wird.

Auch bei der geplanten Photovoltaikanlage auf dem bestehenden Lärmschutzwall gibt es positive Entwicklungen. Die Autobahn GmbH stellte klar, dass der Wall auch im Rahmen des künftigen sechsspurigen Ausbaus der A5 grundsätzlich erhalten bleibt. Damit bestehen gute Voraussetzungen, die Planungen für die Solaranlage weiter voranzubringen.

Bürgermeister Bodo Lange begrüßte die positiven Ergebnisse des Austauschs: „Wir freuen uns aber sehr, dass wir mit dem heutigen Termin einen wichtigen Schritt für die Solaranlage vorangekommen sind.“ Ziel ist es, die noch offenen Abstimmungen zeitnah abzuschließen, sodass im kommenden Jahr idealerweise eine „Doppelfeier“ möglich wird –  mit dem Bau der Photovoltaikanlage und der Errichtung der mobilen Lärmschutzwand.

Die Gemeinde Meißenheim wird die weiteren Entwicklungen eng begleiten und sich weiterhin für eine zügige Umsetzung beider Vorhaben einsetzen.

Foto: Büro Fechner